Sanofi BioSurgery
Gelenkschonendes Herbstwandern

Oktober 2017

Bunt gefärbtes Laub, milde Temperaturen und dazu dieses wunderbar warme Licht: Der Herbst gehört zu den schönsten Jahreszeiten für idyllische Wandertouren. Auch viele Arthrosepatienten nutzen diese Wochen gern, um die Natur zu erleben und gleichzeitig etwas für ihre Fitness zu tun. Tatsächlich ist Wandern dafür sehr gut geeignet – wenn einige Dinge beachtet werden.

Routen mit Bedacht planen: So müssen etwa die Knie, die mit zu den von Arthrose am häufigsten betroffenen Gelenken gehören, am meisten aushalten, wenn es bergab geht. Hinzu kommt, dass beim Abstieg die Kräfte oft schon schwinden, sodass die Muskeln Stöße und Belastungen schlechter abfangen können. Außerdem wird der Tritt unsicherer, was Verletzungen begünstigt. Menschen mit Arthrose sollten daher eher auf ebenen oder nur leicht hügeligen Routen unterwegs sein – oder gemächlich bergauf wandern und mit der Seilbahn hinunterfahren. Zwischendurch genügend Pausen einlegen und insgesamt die Streckenstreckenlänge dem persönlichen Fitnesslevel anpassen.

Schmerzen bekämpfen: Wer akut unter starken Gelenkbeschwerden leidet, sollte im Vorfeld einer Wandertour etwas dagegen tun. Hier ist der Gang zum Orthopäden angezeigt. Er kann herkömmliche Schmerzmittel verordnen oder alternativ Injektionen mit speziell vernetzter, hochmolekularer Hyluronsäure wie Synvisc®. Sie werden direkt ins betroffene Gelenk gespritzt, um die Schmier- und Pufferfunktion zu verbessern und Schmerzen langfristig zu lindern.

Gut ausrüsten: Ganz besonders wichtig sind hier die Schuhe: Diese sollten eine feste Profilsohle haben, die die Knöchel vor dem Umknicken schützen, perfekt sitzen und vorab gründlich eingelaufen sein. Da Proviant, Regenschutz, Wanderkarte und Notfall-Set unbedingt dazugehören, ist ein bequemer Rucksack mit gepolsterten und verstellbaren Trageriemen wichtig. Aber trotzdem darauf achten, das Stück nicht zu schwer zu beladen. Zur Entlastung des Bewegungsapparates sind außerdem Wanderstöcke oft sinnvoll. Durch sie entsteht weniger Druck auf die Gelenke und darüber hinaus wird der Bewegungsablauf optimiert.

Die richtige Technik anwenden: Gerade, wer auch mal auf unebenen Pfaden unterwegs ist, sollte darauf achten, richtig zu gehen. Von Trekking-Experten empfohlen wird ein federnder, elastischer und gleichmäßiger Schritt, dabei die Knie ganz leicht beugen, um das Gewicht über die Oberschenkelmuskulatur abzufangen und die Gelenke zu schonen.

X