Sanofi
Mit Arthrose beim Arzt

Januar 2018

Teil 3: Bildgebende Verfahren

Um eine Arthrose zu diagnostizieren, gehören die bildgebenden Verfahren zu den wichtigsten „Werkzeugen“. An erster Stelle steht hier meist das Röntgenbild. Es gibt oft schon klare Hinweise auf einen bestehenden Gelenkverschleiß – so zeigt sich beispielsweise häufig ein asymmetrisch verengter Gelenkspalt oder es sind Knochenverdickungen und Knochensporne zu sehen.

Gerade im Anfangsstadium einer Arthrose lassen sich solche Symptome allerdings per Röntgenbild nicht erkennen. Vielfach sind dann weitere Verfahren sinnvoll. Die Computertomografie (CT) ist eine computergestützte Untersuchung mit weniger Strahlungsbelastung als beim Röntgen. Sie bietet zusätzlich auch Schichtaufnahmen von Weichteilen und kann etwa Bandscheibenvorfälle oder andere Krankheitsherde anzeigen.

Bei der Ultraschall-Diagnostik ergibt sich dank Schallwellen eine gute Momentaufnahme von Weichteilstrukturen im Gelenk. Zysten, Schleimbeutel und Flüssigkeitsansammlungen werden deutlich dargestellt. Weil die Untersuchungsmethode strahlungsfrei ist, kann sie bedenkenlos öfter wiederholt werden.

Die Magnetresonanztomografie (MRT) schließlich erzeugt ebenfalls strahlenfrei mittels starker Magnetfelder detailreiche Schichtbilder. Auf ihnen lassen sich beispielsweise bereits Knorpelveränderungen erkennen, wenn das Röntgenbild darauf noch gar keine Hinweise gibt. Auch Sehnen, Menisken, Gelenkergüsse und Co. werden gut sichtbar abgebildet.

Nächstes Mal:
Teil 4: Laboruntersuchungen

 

Das Arthrose-Buch, Dr. med. Petra Rossmüller-Meister + Gabriela Schwarz
https://books.google.de/books?id=9xsuBQAAQBAJ&pg=PA36&lpg=PA36
&dq=anamnese+arthrose&source= bl&ots=DUPv6k6gwI&sig=
aazu78SlxsRknjukrgYAG8m3l5I&hl=de&sa=X&ved =0ahUKEwjk-YnonrHWAhX
Ga1AKHSA7AWE4ChDoAQg7MAQ #v=onepage&q =anamnese%20arthrose&f=false

Orthopädische Gelenk-Klinik
https://gelenk-klinik.de/arthrose/gelenkschmerzen-und-arthrose-untersuchung-und-diagnose.html

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