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3-Punkte-Frühjahrskur für die Gelenke

März 2018

3-Punkte-Frühjahrskur für die Gelenke

Wenn die Tage länger werden, die Strahlen der Sonne an Kraft gewinnen und die Natur langsam erwacht, steht auch vielen Menschen der Sinn nach Erneuerung. Denn über den Winter mit seinen gemütlichen Abenden vor dem Fernseher und der häufig schweren Kost haben sich bei so manch einem überflüssige Pfunde angesammelt und die Gelenke sind „eingerostet“. Höchste Zeit für eine Frühlingskur, die besonders Arthrose-Patienten gut tut.

1. In Bewegung kommen. Die steigenden Temperaturen verlocken dazu, hinaus ins Freie zu gehen. Beginnen Sie einfach mit Spaziergängen. Eine tägliche Runde durch den Park oder mit dem Fahrrad erledigte Besorgungen helfen, den Kreislauf in Schwung zu bringen und die Muskeln zu stärken. Vor allem sorgt schonende Bewegung dafür, dass die Schmierflüssigkeit im Gelenk gleichmäßig verteilt und der Knorpel dadurch mit Nährstoffen versorgt wird. Nach und nach kann das Pensum gesteigert werden, besonders geeignet sind Nordic Walking, Wanderungen in der Ebene, Radtouren, Tai Chi oder Schwimmen. Tipp: Mit dem Partner, mit Freund oder Freundin oder in einer organisierten Gruppe macht das besonderen Spaß und die Motivation bleibt besser erhalten.

2. Schmerzen gezielt bekämpfen. Wenn die Gelenke akute Beschwerden verursachen, können sich Arthrose-Patienten verständlicherweise nur schwer zu Aktivitäten aufraffen. Deshalb sollte sie sich an ihren Orthopäden wenden und über eine gezielte Schmerztherapie sprechen. Hier lässt sich an mehreren Punkten ansetzen. So können Salben mit pflanzlichen Auszügen aus Beinwell, Arnika oder Teufelskralle in leichteren Fällen lindern. Auch fachkundig angelegte Tapes kommen in vielen Praxen zum Einsatz, um die Gelenke bei Gelenkproblemen und Belastungen zu unterstützen. Sind die Beschwerden stärker, kann der Arzt herkömmliche Schmerzmittel mit Wirkstoffen wie Paracetamol, Diclofenac oder Ibuprofen verordnen. Alternativ kommen Injektionen mit hochmolekularer, quervernetzter Hyaluronsäure wie Synvisc® infrage. Sie verbessern die verlorengegangene Schmier- und Pufferfunktion im Gelenk und können Schmerzen so auf lange Sicht mindern.4
 

3. Ernährung umstellen: Schluss mit Chips, Süßigkeiten und Co.! Diese Leckereien fördern Übergewicht und das bedeutet eine zusätzliche Belastung für die Gelenke. Auch tierische Fette, Fleisch und Wurstwaren sollten nur wenig gegessen werden – sie enthalten viel Arachidonsäure. Diese kann Entzündungen verstärken und zum Fortschreiten der Arthrose beitragen1 . Dem entgegen wirkt Eicosapentaensäure aus fettem Seefisch sowie pflanzliche Öle, besonders Leinöl, Walnussöl und Rapsöl2,3 . Diese dürfen also gern häufig auf den Teller kommen. Mit dem wärmer werdenden Wetter steigt jetzt auch wieder die Lust auf leichtere Kost: Und so versorgen viel frisches Gemüse, Salate und Obst, fettreduzierte Milchprodukte, Pilze und Vollkornprodukte in Maßen den Körper und die Gelenke mit wichtigen Nährstoffen und tragen zum Abbau überflüssiger Pfunde bei.

1 Hailu A, Knutsen SF, Fraser GE.: Associations between meat consumption and the prevalence of degenerative arthritis and soft tissue disorders in the adventist health study, California U.S.A. J Nutr Health Aging. 10(1):7-14; 2006

2 Adam O.: Diät und Rat bei Rheuma und Osteoporose. Aktualisierte Neuausgabe, Walter Hädecke Verlag, Weil der Stadt, ISBN 978-3-7750-0577-7, 2010

3 Deutsche Gesellschaft für Ernährung, Österreichische Gesellschaft für Ernährung, Schweizerische Gesellschaft für Ernährungsforschung, Schweizerische Vereinigung für Ernährung: D,A.CH-Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. Umschau Braus GmbH, Verlagsgesellschaft, Frankfurt am Main, 1. Auflage, 5., korrigierter Nachdruck 2013

4 Wagner et al., Long term tolerability and effectiveness of a single injection of 6 ml Hylan G-F 20 in 451 patients with knee osteoarthritis pain, Ann Rheum Dis 2012;71(Suppl3):694.

 

 

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