Sanofi
Arthrose-Mythen

Mai 2018

Teil 3: Der Arzt kann mir sowieso nicht helfen

Manchmal sind schlechte Erfahrungen schuld, manchmal auch mangelnde Information oder schlicht Resignation. Viele, gerade ältere Menschen meinen deshalb, dass es sinnlos ist, sich mit ihren Arthroseschmerzen in Behandlung zu begeben. Oder sie denken nur an eine Operation als Möglichkeit. Aber das ist falsch. Tatsächlich gibt es eine ganze Reihe konservativer (also nicht  operativer) Behandlungsmöglichkeiten, mit denen sich Arthrosebeschwerden deutlich lindern lassen.

So können zum Beispiel antirheumatische Salben und Gele leichte Beschwerden verringern, stärkere Medikamente sind etwa NSAR oder Cox-2-Hemmer. Auch Opioide und Kortison können kurzfristig zum Einsatz kommen. Eine längerfristige Schmerzlinderung lässt sich oft auch mit Hyaluronsäure-Injektionen – etwa mit Synvisc – erreichen. Hyaluronsäure ist der Hauptbestandteil der natürlichen Gelenkflüssigkeit und hat schmierende, stoßdämpfende und ernährende Funktionen für den Gelenkknorpel. Zu den weiteren konservativen Therapien zählen orthopädische Hilfsmittel, die Fehlhaltungen ausgleichen und entlastend wirken können. Durch Krankengymnastik (Physiotherapie) werden die Gelenke schonend wieder in Gang gebracht und mit physikalischen Therapien wie Wärme oder Kälte stimuliert. Mit der Hilfe eines guten Orthopäden kann so eine spürbare Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden.

 
 
 
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