Sanofi
Gelenkproblemen und -verletzungen vorbeugen

Juni 2018

Unfallfrei wandern

Wandern ist eine der beliebtesten Outdoor-Sportarten: Fast 40 Millionen Deutsche haben laut einer Umfrage des Allensbacher Instituts für Demoskopie im vergangenen Jahr zumindest ab und zu die Wanderschuhe geschnürt, mehr als sechseinhalb Millionen wandern sogar häufig1. Auch für Arthrose-Betroffene ist dieser sanfte Sport in der Natur geeignet, er kann aber bei falscher Ausführung und schlechter Ausrüstung auch zu Überlastung und Unfällen führen. Ganz besonders in den Bergen ist Vorsicht geboten – so verletzten sich allein in der Schweiz im Jahr 2014 mehr als 22.000 Personen beim Wandern oder Bergwandern2. Umknicken, Stolpern und Stürzen und die daraus resultierenden Verletzungen können dann eine Arthrose verursachen oder den Verlauf beschleunigen. Deshalb sollten besonders ältere Menschen mit vorgeschädigten Gelenken nicht nur mit Spaß, sondern auch mit Bedacht wandern.
 
Dazu gehört schon die richtige Planung. Lange Bergabstrecken und extrem unwegsames Gelände sollten gemieden werden. Gerade in den ersten Tagen eines Wanderurlaubs sollte man mit einfacheren Routen beginnen und sich erst langsam steigern. Denn Überanstrengung und Erschöpfung erhöhen die Unfallgefahr. Also lieber etwas kleinere Brötchen backen und die Gelenke schonen, als gleich auf den nächsten Gipfel zu stürmen.
 
Bevor es ins Gelände geht, ist es außerdem sinnvoll, die Muskeln durch ein kleines Aufwärmtraining zu lockern und auf die Belastung vorzubereiten. Auch ist es für Arthrosepatienten wichtig, schmerzfrei loszugehen. Wer hier Probleme hat, sollte rechtzeitig seinen Facharzt aufsuchen und kann sich hier z.B. zu geeigneter Schmerzmedikation oder Injektionen mit hochmolekularer Hyaluronsäure wie Synvisc beraten lassen. Mit Synvisc kann die Pufferung und Schmierung der Gelenke verbessert und eine langandauernde Schmerzlinderung bis zu 12 Monate mit nur 1-3 Spritzen erreicht werden. Mit Synvisc wird zusätzlich die Bildung der eigenen Gelenkflüssigkeit angeregt, fragen Sie Ihren Facharzt!
 
Auch die richtige Ausrüstung ist hilfreich, um Unfälle wie Ausrutschen, Umknicken und Stürzen zu vermeiden. Dazu zählen:
 
  • Gut sitzende, knöchelhohe Wanderschuhe mit rutschfester Sohle, die dem Fuß Halt geben und vor umknicken schützen. Vorher immer gut einlaufen und nicht mit nagelneuen Tretern losgehen! Bei Fußfehlstellungen sollten außerdem die verordneten Einlagen in die Schuhe passen, um Fehlbelastungen zu vermeiden.
     
  • Bequem geschnittene (Funktions-)Kleidung, die nicht einengt oder behindert. Am besten kleidet man sich nach dem Zwiebelschalenprinzip, sodass eine Anpassung an schwankende Temperaturen möglich ist. Mit kalten, verspannten Muskeln oder Kreislaufproblemen durch Hitze wandert es sich unsicher.
     
  • Wanderstöcke – sie sind vor allem beim Bergabgehen hilfreich, um die Knie zu entlasten und Sicherheit zu geben. Wichtig: Sie sollten TÜV-geprüft sein und eine hohe Knick- und Bruchsicherheit aufweisen. Normale Nordic-Walking-Stöcke sind in der Regel nicht geeignet.
     
  • Ein leichter, gut sitzender Rucksack mit Beckengurt, in dem Erste-Hilfe-Set, Snacks, Getränke, Regenschutz und Wanderkarte gut verstaut und ohne Bewegungseinschränkungen transportiert werden können.

 

1 Allensbacher Markt- und Werbeträger-Analyse - AWA 2017, IfD Allensbach, Juli 2017

2 STATUS 2017, Beratungsstelle für Unfallverhütung (Schweiz), S. 36, August 2017

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