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Je größer der Gelenkschaden, desto größer der Schmerz

Juni 2018

Teil 4: Je größer der Gelenkschaden, desto größer der Schmerz

"Je kaputter das Gelenk, desto stärker die Schmerzen“ – dieser Schluss klingt logisch, trifft aber im Falle einer Arthrose durchaus nicht immer zu. Denn Gelenkschmerzen allein müssen keine Arthrose bedeuten – sie können beispielsweise auch auf Entzündungen oder einen Meniskusschaden hinweisen. Und ein bereits durch Verschleiß geschädigtes Gelenk muss auch nicht immer starke Beschwerden verursachen1 .

Der objektive Zustand eines Gelenks kann mit bildgebenden Verfahren bestimmt werden – meist durch einen Röntgenbefund, aber auch durch eine MRT oder Arthroskopie. Doch die Erfahrung zeigt, dass der Grad der festgestellten Schädigung oft erheblich von den sogenannten klinischen Symptomen – also den tatsächlichen Beschwerden des Patienten – abweicht1,2,3. So kann ein Patient mit nur geringen erkennbaren Schäden bereits starke Schmerzen und Bewegungseinschränkungen haben, während andererseits manche Betroffene einer fortgeschrittenen Arthrose kaum Beschwerden empfinden. Entscheidend für die Behandlung sind aber immer die Symptome, sodass ein Röntgenbefund nicht immer eine Therapie notwendig macht3.

 
 
 

1 Gesundheits-Berichterstattung des Bundes, Gesundheit in Deutschland 2006, Kapitel 1.2.5.3

2 Deutsche Arthrose Stiftung: Arthrose – Eine Bestandaufnahme http://www.deutsche-arthrose-stiftung.de/cgiphp/rel00a.prod/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=5&Itemid=106

3 Dr. Alexander Rümelin: Gut leben mit Arthrose: Wie Sie Erkrankungen der Gelenke effektiv vorbeugen und behandeln

 

 

 
 
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