Sanofi
Übertraining vermeiden
Fit und Mobil Header Image

November 2018

Sporttipps für die kalte Jahreszeit

Bewegung ist gut für die Gelenke. Zu viel Bewegung allerdings kann ihnen auch schaden. So erleiden laut Schätzung der Deutschen Arthrose-Hilfe etwa 50 Prozent der Betroffenen ihre Arthrose aufgrund langfristiger hoher Beanspruchung1. Darum sollte man auch beim Sport mit Bedacht vorgehen – gerade jetzt, da viele Menschen zum Winterhalbjahr wieder verstärkt ins Fitnessstudio oder in den Sportverein gehen. Schließlich ist die Schönwettersaison für Radtouren und Walkingrunden vorerst vorbei.

Um effektiv und gleichzeitig gelenkschonend zu trainieren, sollte das jeweilige Programm individuell auf die Person abgestimmt sein. Es müssen hier vor allem die persönliche Kondition und der Fitnesszustand berücksichtigt werden. Am besten beginnt man mit Übungen, die einem leichtfallen. Darauf lässt sich dann aufbauen und das Pensum kann nach und nach gesteigert werden. Dabei immer auf eigenen Grenzen horchen. Weiterhin sollte darauf geachtet werden, dass die Belastungen nicht zu einseitig sind, sondern der ganze Körper in das Trainingsprogramm einbezogen wird. Empfehlenswert ist eine Mischung aus Ausdauersport und Kraftaufbau.

Wer bereits unter Arthrose leidet, sollte jedoch Bewegungsformen vermeiden, die starke Stoßbelastungen und extreme Drehbewegungen erfordern. Speziell für Arthrosepatienten gibt es auch ausgewählte Übungen, die die Gelenke auf schonende Weise trainieren. Hierfür finden sich beispielsweise verschiedene Bewegungsleitfäden zum kostenlosen Download unter www.fit-und-mobil.info.

Ganz wichtig ist es, immer genügend Regenerationsphasen einzulegen und sich bewusst zu machen, dass manchmal weniger auch mehr ist. Wer ständig ans Limit geht, gibt Muskeln, Bändern, Sehnen und Gelenken nicht die Möglichkeit, sich an die Belastungen anzupassen und beispielsweise Muskeln aufzubauen – genau dies passiert nämlich nicht während des Sports, sondern in den Pausen dazwischen.

Grundsätzlich sollte man nur in guter Verfassung trainieren: Fühlt man schlapp, ausgelaugt oder gar gesundheitlich angeschlagen, ist Ruhe angesagt. Denn andernfalls kann dies nicht nur die Gesamtverfassung verschlechtern, sondern auch Unfälle und Verletzungen begünstigen. Apropos Verletzungen: Blessuren sollten in Rücksprache mit einem Orthopäden unbedingt komplett ausgeheilt werden. Gerade durch Gelenksverletzungen kann nämlich die Entstehung von Arthrose gefördert werden.

Wer schon von Schmerzen und Beschwerden durch Gelenkverschleiß betroffen ist, spricht mit seinem behandelnden Arzt am besten über eine geeignete Therapie. Das können Physiotherapie oder herkömmliche Schmerzmittel sein oder alternativ Injektionen mit hochmolekularer Hyaluronsäure. Bewährt hat sich hier beispielsweise die 3-in-1 Spritze gegen Arthrose. Sie ist über zwölf Monate wirksam, kann Stöße effektiv dämpfen und Schmerzen langfristig lindern. So macht auch der Sport umso mehr Spaß.

1https://www.arthrose.de/index.php?id=255

X