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Für Arthrosepatienten oft besonders wichtig
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März 2019

So wird der Arztbesuch erfolgreich

Viele kennen diese Situation nur zu gut: Man sitzt beim Arzt, schildert seine Beschwerden und möchte genau wissen, was einem nun fehlt und was man dagegen tun kann. Doch allzu schnell kommt das Gefühl auf, dass der Doktor gehetzt ist, nicht richtig zuhört und auf Fragen mit knappen Antworten im unverständlichen Fachjargon reagiert. Für Patienten ist dies oft unglaublich frustrierend. Sie fühlen sich überrumpelt, nicht ernstgenommen und unfair behandelt. Und zurück bleibt dadurch oft die Unsicherheit, ob die verordnete Behandlung auch wirklich auf die ganz individuellen Krankheitserscheinungen zugeschnitten ist.

Doch das muss nicht sein. Mit der richtigen Einstellung und vernünftiger Vorbereitung kann der Arztbesuch meist deutlich erfolgreicher gestaltet werden. Diese Maßnahmen helfen Ihnen dabei:

- Nehmen Sie sich vor dem Termin die Zeit, Ihre Fragen bzw. Anliegen schriftlich zu notieren und nach Wichtigkeit zu sortieren. Holen Sie Ihre Notizen bei Gespräch auch hervor und haken alles der Reihe nach ab, damit Sie nichts vergessen.

- Wenn Sie eine Antwort oder einen Zusammenhang nicht richtig verstanden haben, fragen Sie nach und bitten um eine Erklärung. Auch hier sollten Sie sich dann die wichtigsten Stichpunkte notieren.

- Reagiert der Doktor kurz angebunden, bleiben Sie ruhig und sachlich – auch wenn es manchmal schwerfällt. Oft stehen die Ärzte selbst stark unter Druck, befinden sich in stressigen und hektischen Situationen. Nehmen Sie deshalb sein Verhalten nicht unbedingt persönlich. Bitten Sie freundlich um genauere Informationen. Zu vielen Erkrankungen wie Arthrose gibt es Info-Broschüren, Websites mit fundierten Fakten für die eigene spätere Recherche und weiteres Material – fordern Sie dies ein.

- Fragen Sie nach verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten. Bei Arthrose kommen beispielsweise konservative Methoden wie Krankengymnastik, Physiotherapie, Schmerzmittel, Bandagen und andere Hilfsmittel infrage. Auch Gewichtsreduktion und Ernährung spielen eine Rolle. In den aktuellen Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften wurden jetzt zudem Hyaluronsäure-Injektionen als Therapieempfehlung aufgenommen. In Studien haben sich die hochmolekularen Hyaluronsäuren wie SYNVISC, die 3-in-1-Spritze gegen Arthrose, gegenüber den niedermolekularen als effektiver gezeigt.  Sie werden vom Arzt direkt ins betroffene Gelenk injiziert und können dort schnell schmerzlindernd, stoßdämpfend und dazu langanhaltend bis zu 12 Monate wirken. Scheuen Sie sich nicht, ihren Orthopäden direkt nach der 3- in-1 Spritze zu fragen.

- Fühlen Sie sich Ärzten gegenüber häufig unsicher oder sind leicht nervös, kann es sinnvoll sein, eine Begleitperson Ihres Vertrauens mit zum Gespräch zu nehmen.

- Sind Sie von einer empfohlenen Behandlung nicht überzeugt, sollten Sie dies auch äußern – vielleicht ist sie Ihnen aus bestimmten Gründen unsympathisch oder lässt sich nicht Ihren den Alltag integrieren. Fragen Sie ruhig nach Alternativen.

- Nimmt sich der Arzt trotz Ihrer Bemühungen auch beim zweiten Versuch nicht wirklich Zeit für Sie und beantwortet Ihre Fragen nicht gewissenhaft, sollten Sie überlegen, ob er der Richtige für Sie ist. Jeder Patient hat das Anrecht auf eine gute Beratung und Aufklärung.

 

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