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April 2019

Aktiv in die warme Jahreszeit

Endlich! Der Frühling ist da! Wenn die Temperaturen steigen und die Natur erwacht, ist die ideale Zeit, auch selbst wieder neu durchzustarten und aktiv zu werden. Doch obwohl die meisten Betroffenen wissen, dass Bewegung bei Arthrose ein wichtiges Therapieprinzip ist, fällt es vielen schwer, sich regelmäßig zu Sport aufzuraffen und zu motivieren. Einige Tricks und Maßnahmen können dabei helfen:

So ist zunächst ein Gespräch mit dem behandelnden Orthopäden angezeigt. Er kann einschätzen, welche Sportarten gut geeignet sind. Den meisten Arthrosepatienten wird beispielsweise Radfahren, Aquagymnastik und Schwimmen, Walken, Tai Chi oder sanfte Gymnastik empfohlen. Anhand der Untersuchung kann gemeinsam beraten und ein Plan erstellt werden, wie oft man am besten pro Woche wie lange mit dem Training beginnt. Bestehen akute Beschwerden, sollte außerdem eine Schmerzbehandlung erwogen werden. Denn nur wenn es nicht weh tut, bleibt man beim Sport auch langfristig bei der Stange.

Zum Einsatz kommen hier beispielsweise meist Massagen, Physio- und Elektrotherapie oder herkömmliche Schmerzmittel. Die aktuellen Behandlungsleitlinien der medizinischen Fachgesellschaften empfehlen alternativ jetzt auch Injektionen mit Hyaluronsäure1 bei Kniearthrose. Studien zufolge sind hochmolekulare Hyaluronsäuren therapeutisch wirksamer als niedermolekulare. Erstere sind etwa in der 3-in-1-Spritze von Synvisc enthalten, die schnell schmerzlindernd, stoßdämpfend und zwölf Monate anhaltend wirken kann. Ein Erklärfilm dazu findet sich unter synvisc.de.

Ist man dann weitestgehend beschwerdefrei, kann es loslegen. Am Anfang genügen vielleicht leichte Aktivitäten wie zehn Minuten schnelles Gehen oder 15 - 20 Minuten radeln. Es ist wichtig, nicht sofort zu viel zu wollen und womöglich Überlastungen oder Verletzungen zu riskieren. Für das persönliche Erfolgserlebnis ist es aber ratsam, die Intensität und Dauer in regelmäßigen Abständen langsam (!) zu steigern. Vor jeder Sporteinheit sollte man sich außerdem gründlich aufwärmen, um Muskeln, Sehnen und Bänder beweglicher zu machen. Am Ende schließen Dehnübungen die Aktivität ab.

Für die weitere Motivation kann ein Trainingstagebuch hilfreich sein, das Überblick über die Fortschritte gibt. Auch Bewegung in der Gruppe bringt viele „Sportmuffel“ dazu, weiter dabei zu bleiben. Denn fest vereinbarte Termine mit engagierten Mitstreitern sagt man meist nicht so schnell ab.

Aber Achtung: Bei körperlichen Warnsignalen wie Seitenstechen, Kurzatmigkeit, Übelkeit, Schwindel oder Schmerzen hat man sich zu viel zugemutet. Dann sollte man aufhören, sich einige Tage der Regeneration gönnen und anschließend mit einem sanfteren Pensum wiedereinsteigen. Im Zweifelsfall erneut den Arzt um Rat ersuchen.

 

1 Gonarthrose - Nicht-operative Therapie der Arthrose gemäß der aktuellen Leitlinie, Fachinformation des Bundesverbandes für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz – Info Gesundheit e.V.

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