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5 richtig schlechte Ideen für Ihre Gelenke
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Mai 2019

… und wie sie es besser machen

Fit und mobil sein bis ins hohe Alter – das wünschen sich wohl die meisten Menschen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist ein gesunder Bewegungsapparat. Trotzdem haben viele von uns Angewohnheiten, die den Gelenken schaden und Arthrose begünstigen können. Hier präsentieren wir fünf Wege, wie Sie Ihre Gelenke sicher schädigen und wie Sie es besser machen:

1. Beim Telefonieren die falsche Körperhaltung einnehmen
Menschen, die beruflich viel telefonieren müssen, neigen zu ungünstigen Haltungen: beispielsweise sich einseitig auf den Ellenbogen und Arm abstützen – oder sich den Hörer zwischen Ohr und Schulter klemmen, um die Hände freizuhaben. Dadurch werden die Schulter und die dort ansetzenden Sehnen oder die Halswirbelsäule unnatürlich belastet.

So ist es besser: Während des Gesprächs öfter aufstehen und umhergehen, dabei den Hörer immer wieder von einer Seite auf die andere wechseln. Wer „dauerquatschen“ muss, ist außerdem mit einem Headset gut beraten.

2. Zu viele Pfunde umhertragen
Übergewicht gilt als einer der Hauptrisikofaktoren für Gelenkverschleiß. So zeigte eine britische Studie1 mit 1.003 Frauen zwischen 45 und 64, dass ein erhöhter BMI (Body-Mass-Index) die Entstehung einer Kniegelenksarthrose begünstigt.

So ist es besser: Setzen Sie auf eine konsequente Ernährungsumstellung mit kalorienbewusster und gelenkgesunder Kost. Empfehlenswert sind Vollkornprodukte, viel Gemüse, hochwertige Pflanzenöle, Hülsenfrüchte und Seefisch. Dagegen sollten Fleisch, Wurstwaren, Süßigkeiten und Fastfood selten auf den Tisch kommen.

3. Bei Beschwerden nicht zum Arzt gehen
Anlaufschmerzen nach längerer Ruhephase, Druck- und Steifigkeitsgefühl im Gelenk und zunehmend länger andauernde Schmerzen sind typische Anzeichen einer sich entwickelnden Arthrose. Still zu leiden, ist jetzt eine ganz schlechte Idee.

So ist es besser: Frühzeitig einen Orthopäden aufsuchen, um eine Diagnose stellen und die geeignete Behandlung einleiten zu lassen. Neben konservativer Therapie und herkömmlichen Schmerzmitteln sind Hyaluronsäureinjektionen eine gute Möglichkeit. Sie werden jetzt auch in der Behandlungsleitlinie der medizinischen Fachgesellschaften für Kniearthrose empfohlen. Besonders bewährt haben sich hochmolekulare Hyaluronsäuren wie in der 3-in1-Spritze von Synvisc. Diese werden direkt ins betroffene Gelenk gespritzt, wo sie schnell schmerzlindernd, stoßdämpfend und langanhaltend wirken können.

4. Die Beine ungünstig positionieren.
Auch beim Sitzen gilt es auf die richtige Haltung zu achten: Das häufige Übereinanderschlagen ist ebenso schlecht für die Hüftgelenke wie die allzu breitbeinige „Macho“-Pose. Genauso ungünstig ist es, die Füße hinter den Knien auf dem Boden abzusetzen – dabei sind die Knie zu stark angewinkelt und es entsteht ungleichmäßiger Druck auf den Knorpel.

So ist es besser: Ideal ist ein Abstand zwischen den Knien von etwa zwei Fäusten, wodurch das gesamte Becken entlastet ist. Gut ist es zudem, die Beine öfter hochzulegen, um die Knie zu strecken. Auch Wippen mit den Füßen und die Unterschenkel sanft hin- und herbaumeln zu lassen, tut den Gelenken wohl.

5. Zu wenig bewegen
Regelmäßige schonende Bewegung ist unerlässlich, um die Gelenkschmiere gleichmäßig im Gelenk zu verteilen und den Knorpel mit Nährstoffen zu versorgen. Zu viel Sitzen, Stehen oder Liegen ist daher ungünstig.

So ist es besser: Jeden Tag wenigstens ein bisschen aktiv werden – beispielsweise bei einem kleinen Spaziergang, einer Einkaufstour mit dem Fahrrad oder ein bisschen Gymnastik. Als gelenkgesunde Sportarten gelten etwa Walken, Schwimmen oder Tai Chi.


Nicholls AS, Kiran A, Javaid MK, Hart DJ, Spector TD, Carr AJ, Ardena NK. Change in body mass index during middle age affects risk of total knee arthoplasty due to osteoarthritis: A 19-year prospective study of 1003 women. 1 Knee. Aug 2012; 19(4): 316–319

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