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Bei akuten Entzündungen kann Kühlung helfen
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August 2019

Die meisten Arthrosepatienten empfinden Wärme als wohltuend und fürchten sich eher vor den (nass-)kalten Herbst- und Wintermonaten. Andererseits ist Wärme ist auch nicht in jedem Fall gut. Bei einer aktivierten Arthrose etwa – also einer akuten Entzündung im Gelenk – kann sie die Symptome sogar noch verschlimmern. Die Anzeichen einer aktivierten Arthrose sind Rötungen, Schwellungen und Überwärmung des betroffenen Gelenks. Dann kann schönes, heißes Sommerwetter für die Betroffenen unangenehm sein und Kühlung ein wirksames Gegenmittel. Kälte verlangsamt die Durchblutung und den Stoffwechsel, wirkt reiz- und entzündungslindernd sowie abschwellend. Auch entzündungsbedingte Schmerzen können mit Kälte gut bekämpft werden.
 

Beispiele für Kälteanwendungen:
 

- Im Sommer bietet sich natürlich ein kühles Bad im Freibad, Meer oder See an. Dabei am besten Rücken- oder Kraulschwimmen, da Brustschwimmen Hüft- und Kniegelenke belasten kann.

- Ein Kühlpack oder einen mit zerstoßenem Eis gefüllten Plastikbeutel auflegen: Achtung: Eis nie direkt auf die Haut tun, sondern immer ein Tuch dazwischen legen, sonst drohen Erfrierungen.

- Eine Socke oder einen Stoffbeutel mit Linsen füllen, im Gefrierfach kühlen und als Auflage verwenden (auch hier vor Erfrierungen schützen).

- Gelenkwickel mit Quark: Magerquark aus dem Kühlschrank mit etwas Speiseöl geschmeidig rühren und zentimeterdick auf das Gelenk auftragen. Ein Baumwollhandtuch darum schlagen und ca. eine halbe Stunde einwirken lassen.

- Kühlende Gels oder Cremes können auch unterwegs übermäßige Erwärmung bremsen.
 

Beim Kühlen mit Eis und ähnlich kalten Auflagen sollte man immer wieder Pausen einlegen und nicht mehr als etwa 15 Minuten am Stück kühlen, bei Bedarf stündlich wiederholen. Es empfiehlt sich, mit dem behandelnden Arzt über geeignete Kühlungsmaßnahmen zu sprechen.

 

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