Sanofi
Nicht schwer schleppen, Hilfsmittel nutzen
Fit und Mobil Header Image

September 2019

Mit Hüftarthrose durch den Alltag

Schmerzen, Hinken, eingeschränkte Beweglichkeit – eine Hüftarthrose – medizinisch Coxarthrose genannt– kann die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Betroffene sollten deshalb unbedingt schon bei den ersten Anzeichen zum Arzt gehen, um dem Fortschreiten der Erkrankung so früh wie möglich entgegenzuwirken.

Dafür stehen eine Reihe von Möglichkeiten zur Verfügung, zum Beispiel Elektro-, Kälte- oder Wärmetherapie, Krankengymnastik, Schmerzmittel (NSAR, Opioide) und Kortikoide. Auch Injektionen mit Hyaluronsäure in das betroffene Gelenk können langanhaltend stoßdämpfend und schmerzlindernd wirken. Bewährt hat sich hier, aktuellen Studien zufolge, die hochmolekulare Hyaluronsäure Synvisc, die 3-in-1-Spritze gegen Arthrose. Bei stark fortgeschrittener Hüftarthrose kommt außerdem eine operative Behandlung in Betracht. Patienten können aber auch selbst durch richtiges Verhalten im Alltag dazu beitragen, ihre Hüfte zu entlasten und in Schwung zu halten.

So sollten Menschen mit Hüftarthrose einseitige Belastungen und langes Stehen oder Sitzen vermeiden und stattdessen die Position möglichst oft wechseln. Dabei kann ein Stehstuhl ein gutes Hilfsmittel sein, für Schreibtischarbeiter auch ein höhenverstellbarer Schreibtisch oder ein zusätzliches Stehpult. Beim Sitzen das betroffene Bein möglichst ausstrecken und das Gewicht auf die andere Seite verlagern. Lieber härter und hoch sitzen als tief und weich.

Das Tragen von schweren (am besten auch mittelschweren) Lasten ist mit einer Coxarthrose unbedingt zu vermeiden, da es die Schädigung des Gelenks vorantreibt. Rollkoffer, Einkaufstrolleys, Sackkarren und Co. übernehmen die Last und schonen die Hüfte. Wer kann, sollte mit dem Fahrrad zum Einkaufen fahren. So muss man nicht schleppen und hat gleichzeitig ein kleines Bewegungstraining.

Sanfte Bewegung – besonders geeignet ist Radfahren (langsam und im niedrigen Gang), Krau- und Rückenschwimmen, Wassergymnastik, Training auf dem Ergometer oder Walking – ist nämlich bei Hüftarthrose ausgesprochen wichtig, da sie die Versorgung des Gelenks verbessert. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) empfiehlt, zwei- bis dreimal pro Woche etwa 45 Minuten aktiv zu werden1 und dazu im Alltag möglichst viel Bewegung einzubauen. Einen praktischen Bewegungsleitfaden mit vielen Übungen finden Sie zum Download auf Synvisc.de.

Nicht zuletzt sollten Hüftarthrosepatienten sich das Gehen möglichst erleichtern. So sind flache, weich gefederte Schuhe eine Wohltat für die Hüfte, im orthopädischen Fachhandel gibt es auch spezielle Einlagen und Pufferabsätze, die Stöße noch besser abpuffern. Eine Gehhilfe zu benutzen kann ebenfalls sinnvoll sein. Dabei wird der Stock auf der gesunden Seite geführt und gleichzeitig mit dem kranken Bein aufgesetzt.

 

1 Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): www.gesundheitsinformation.de/was-kann-ich-selbst-fuer-meine-hueftgelenke-tun.3277.de.html?part=behandlung-ur

X