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Arthrose

Kortison-Injektionen

Kortison ist ein starker Entzündungshemmer. Es wird angewendet, wenn eine akute Reizung zusammen mit einem Gelenkerguss vorliegt. Hierbei wird der Gelenkerguss über eine Spritze aus dem betroffenen Gelenk herausgezogen. Durch diese sogenannte Punktion wird in erster Linie der Druck im Inneren des Gelenks gesenkt. Danach wird das Kortison in das Kniegelenk eingespritzt und kann direkt auf die gereizte und entzündete Gelenkinnenhaut (medizinisch: Synovialis) wirken.

Diese Maßnahmen sollten so selten wie möglich durchgeführt werden. Zwar wirkt Kortison stark entzündungshemmend, es kann aber, insbesondere bei häufiger Anwendung, auch dem Gelenkknorpel schaden. Kortison vermindert u.a. die Synthese von Hyaluronsäure, einem Bestandteil des Knorpels. Dadurch kann der Gelenkknorpel verstärkt angegriffen und der Knorpelabbau zusätzlich beschleunigt werden. Heute werden bis zu vier Kortison-Injektionen pro Gelenk im Jahr akzeptiert.

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Gemeinschaftspraxis Dr. med. Merklin und Dr. med. Eisele, Aalen
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