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Arthrose

Opioide

Opioide Schmerzmittel (Opioide) werden zur Behandlung starker Schmerzen eingesetzt. Opioide werden vor allem anhand der Stärke der durch sie bewirkten Schmerzstillung unterschieden. Als Bezugsgröße dient der bekannteste Stoff, das Morphin. Die Wirkstoffe Tilidin, Tramadol, Codein, Dihydrocodein und Dextropropoxyphen sind schwächer wirksame Schmerzmittel als Morphin. Hydromorphon, Buprenorphin, Fentanyl und Sufentanil wirken stärker als Morphin.

Bei der Behandlung mit opioiden Schmerzmitteln gilt das Prinzip: so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Dafür ist es besonders wichtig, die Medikamente bei andauernder Schmerzursache fortlaufend einzusetzen. Die regelmäßige Gabe einer möglichst kleinen Schmerzmitteldosis sorgt dafür, dass es langfristig nicht mehr zu Schmerzen kommt. Denn so genannte Durchbruchs-Schmerzen wären nur mit hohen Dosen opioider Schmerzmittel wieder zu behandeln.

Die Behandlung mit opioiden Schmerzmitteln gehört unbedingt in die Hand des Arztes. Er errechnet aus den Vorgaben (Krankheitsgrad, Patientendaten wie Alter und Gewicht, individuell empfundene Schmerzstärke) die Dosierung.

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Dr. med. Axel Schulz, Genzyme GmbH
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