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Fit & Mobil

Die Knieschule: kleine Übungen - großer Nutzen

Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen der letzten Jahre belegen den großen therapeutischen Nutzen geeigneter sportlicher Aktivitäten bei einer Arthrose des Kniegelenks.

Die „Knieschule" ist Teil eines sporttherapeutischen Konzepts, das die Abteilung Sportmedizin des Universitätsklinikums Tübingen entwickelt hat. Bereits seit dem Jahr 2002 wird das Tübinger Kniesportkonzept erfolgreich bei Kniearthrosepatienten durchgeführt. Optimal ist das Training unter fachlicher Anleitung in sogenannten Kniesportgruppen.

Informieren Sie sich bei Ihrem Arzt oder Therapeuten, ob es ein passendes sporttherapeutisches Angebot in Ihrer Nähe gibt. Eine Übersicht über Kniesportgruppen in ganz Deutschland gibt es auf der Webseite des Knieschul-Instituts Tübingen: http://www.gelenkschule-tuebingen.de/

Für all jene, die keine Gelegenheit haben, eine solche Kniesportgruppe an ihrem Wohnort zu besuchen, die zusätzlich zu Hause Übungen durchführen wollen oder die sich zunächst alleine mit den Übungen befassen wollen, hat Genzyme im Rahmen des „fit & mobil" Programms auf den folgenden Seiten einige Übungen zusammengestellt*.

* Wenn Sie nicht sicher sind, ob diese Übungen für Sie geeignet sind, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Physiotherapeuten.

Goldene Trainingsregeln für den Alltag

  1. Vermeiden Sie abrupte und hektische Bewegungen. Unbekannte Bewegungsformen sollten zunächst langsam ausgeführt werden. Kontrollierte Bewegungen schonen die Kniegelenke. (Qualität geht vor Quantität.)
  2. Atmen Sie ruhig und gleichmäßig und vermeiden Sie Pressatmung. Passen Sie Ihre Atmung dem Bewegungsablauf an, zum Beispiel bei Kniebeugen: abwärts ausatmen und aufwärts wieder einatmen.
  3. Beginnen Sie mit der gesunden oder „besseren" Seite. Kontrollieren Sie im Spiegel, ob Sie die Übungen korrekt ausführen.
  4. Schaffen Sie sich für Ihre täglichen Knieübungen einen Freiraum von 15 bis 20 Minuten.
  5. Suchen Sie bewusst nach Ausgleichsübungen (zum Beispiel Entlastungspendeln) zu Ihren täglichen Belastungssituationen.
  6. Finden Sie die richtige Dosierung für Ihre aktuelle Situation und Tagesform. Die Übungen sollten nicht schmerzen oder bestehende Schmerzen verstärken.
  7. Lassen Sie sich bei Schmerzen oder zunehmenden Beschwerden von Ihrem Arzt oder Physiotherapeuten beraten.
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