Sanofi BioSurgery

Hilfsmittel aus der Orthopädie

Manche Arthrose-Patienten haben so starke Schmerzen, dass sie jede Bewegung vermeiden. Hier können orthopädische Hilfsmittel sinnvoll sein: Sie können den Bewegungsschmerz lindern und Stabilität verleihen. Die praktischen Helfer haben aber den Nachteil, dass sie dem Patienten die vorhandene Aktivität nehmen. Deshalb gilt: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Ärzte und Physiotherapeuten sollten in regelmäßigen Abständen prüfen, ob das Hilfsmittel noch erforderlich ist.

Hilfsmittel zur Schmerzlinderung und Erhaltung der Mobilität

Für Patienten gibt es eine Reihe von Hilfsmitteln, die ihre Mobilität erhalten und ihre Schmerzen lindern können. Ein Gehstock entlastet die Gelenke und verbessert das Gleichgewicht der Patienten. Wenn ein Stock nicht mehr ausreicht, kann ein Rollator, auch Gehwagen genannt, empfehlenswert sein. Es gibt verschiedene Modelle mit zwei, drei oder vier Rädern - je nach den Bedürfnissen des Patienten. Ihr Arzt wird Ihnen die erforderliche Gehhilfe bei Bedarf verschreiben. Orthopädische Schuhe oder Einlagen können ebenfalls nützlich sein. Der „Stoßdämpfer-Effekt" trägt zur Linderung der Schmerzen bei.

Bandagen und Gelenkschienen zur Entlastung des Kniegelenks

Bandagen und Gelenkschienen (auch Orthesen genannt) dienen der Entlastung des Kniegelenks. Sie können Schmerzen lindern und vermitteln ein stabileres Gefühl. Besonders übergewichtige Menschen können Bandagen nutzen, um sich beim Wandern oder Walking vor zu großer Belastung der Gelenke zu schützen. Bei einseitiger Arthrose kann eine Gelenkschiene helfen, den Druck auf der geschädigten Seite zu senken.

X