Sanofi BioSurgery

Bewegung für Arthrosepatienten – was Sie wissen sollten.

Mit regelmäßigem Bewegungstraining kräftigen Sie den gesamten Bewegungsapparat und können damit Ihre Arthrose positiv beeinflussen.

Das folgende Programm wurde von Experten des Medical Parks Bad Wiessee, des Universitätsklinikums Tübingen, der Universität Zürich und der Sporthochschule Köln speziell für Arthrosepatienten entwickelt. Das Programm hilft Ihnen beim Erreichen von vier Zielen, die sich positiv auf Ihre Arthrose auswirken werden:

  • Kräftigung der Muskeln und Bänder
     
  • Funktionserhaltung und Funktionsverbesserung der Gelenke
     
  • Anregung der Produktion der natürlichen Gelenkschmiere
     
  • Verbesserung der Ernährung von Knorpel und Knochen
     

Wichtig: Bitte beachten Sie diese zehn Trainingsregeln!

  1. Absolvieren Sie Ihr Trainingsprogramm regelmäßig drei- bis viermal pro Woche jeweils 20 bis 30 Minuten.
     
  2. Versuchen Sie zunächst, die einfacheren Übungen sicher zu beherrschen. Wagen Sie sich erst dann an die anspruchsvollere Form.
     
  3. Bereitet die neue Übung Schmerzen oder kann sie noch nicht kontrolliert ausgeführt werden, gehen Sie eine Belastungsstufe zurück. Sie können bei der Übung dann Haltedauer oder Wiederholungszahl erhöhen.
     
  4. Vermeiden Sie abrupte und hektische Bewegungen. Führen Sie unbekannte Bewegungsformen zunächst langsam aus.
     
  5. Atmen Sie ruhig und gleichmäßig und vermeiden Sie Pressatmung. Passen Sie Ihre Atmung dem Bewegungsablauf an.
     
  6. Beginnen Sie mit der gesunden bzw. “besseren” Seite. Kontrollieren Sie im Spiegel, ob Sie die Bewegungen korrekt ausführen.
     
  7. Schaffen Sie sich für Ihre täglichen Übungen einen Freiraum von 15 bis 20 Minuten.
     
  8. Suchen Sie bewusst nach Ausgleichsübungen zu Ihren täglichen Belastungssituationen (zum Beispiel Entlastungspendeln).
     
  9. Finden Sie die richtige Dosierung für Ihre Situation und Tagesform. Die Übungen sollten nicht schmerzen.
     
  10. Lassen Sie sich bei Schmerzen oder zunehmenden Beschwerden von Ihrem Arzt oder Physiotherapeuten beraten.
     
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