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Motivation

Mit der richtigen Motivation klappt es: Nachhaltiges Arthrose-Management

von Dr. Maja Storch, Universität Zürich

Sie haben sich entschlossen, aufgrund Ihrer Arthrose etwas für Ihre Gelenke zu tun. Sie wissen, dass bspw. Kniebeschwerden deutlich gebessert werden können, wenn Sie selbst aktiv werden.

Sicherlich hat Ihr Arzt Ihnen geraten, Ihr Gewicht zu reduzieren oder täglich Ihre Übungen für Ihre Gelenke zu machen. Oder beides. Wenn Sie mit ihren Arthrosegelenken noch lange gut leben wollen, dann müssen Sie sich, was die Ernährung und was die Bewegung betrifft, neue Gewohnheiten zulegen.

Ihr Kopf sagt Ihnen, dass es gut wäre, jetzt gleich mit den guten Taten zu beginnen. Aber was sagt Ihr Gefühl? Machen Sie den Selbsttest, beantworten Sie einfach zwei Fragen:

 

 

An der Universität Dresden haben Sportwissenschaftler diese zwei Fragen auch gestellt. Das Ergebnis: Bei sportlich aktiven Personen stimmen Denken und Gefühl in der Bewertung überein. Menschen, die keinen Sport machen, die sportlich nicht aktiven Personen, wissen zwar vom Kopf her auch, dass Sport gesund ist. Aber sie haben kein gutes Gefühl, wenn sie daran denken, Sport zu treiben.

Was bedeutet diese Erkenntnis für Sie?

Ganz einfach: Für die Selbstmotivierung braucht es nicht nur den Kopf und die Einsicht. Das alleine genügt nicht.  Das Gefühl ist das Zünglein an der Waage.

Welcher Motivations-Typ sind Sie?

Haben Sie bei „Denken" und „Fühlen" die gleich hohe Punktzahl, dann können Sie gleich zu den Wenn-Dann Plänen weitergehen. Sie haben keinen Selbstmotivierungsbedarf.

Haben Sie bei „Denken" und „Fühlen" unterschiedliche Punktzahlen, dann brauchen Sie Selbstmotivierung. Lesen Sie einfach hier weiter.

Hirnforschung

Die Hirnforschung kann erklären, wieso beim Menschen Denken und Fühlen verschiedene Ansichten zu ein und derselben Sache haben können.

Im Gehirn werden zwei unterschiedliche Bereiche aktiv, wenn man etwas bewertet. Das Denk-Hirn und das Gefühls-Hirn.

Dummerweise arbeiten die beiden Systeme verschieden. Der Verstand beurteilt danach, ob eine Sache vernünftig oder unvernünftig ist. Das Bauchgefühl beurteilt danach, ob eine Sache angenehm oder unangenehm ist.

Darum kann es passieren, dass man zwar vom Verstand her weiß, dass es eine tolle Sache wäre, Gelenktraining zu machen, dass man vom Gefühl her aber einfach keine Lust dazu hat. Das ist völlig normal! Beruhigend, nicht wahr?

Kopf und Bauch bewerten ein und dieselbe Sache unter Umständen also verschieden.

Wie kriege ich nun das Bauchgefühl mit ins Boot, wenn ich meine Knie-Übungen regelmäßig machen will?

Ich muss zum Bauchredner werden. Das heißt: Ich muss meine vernünftige Absicht meinem Bauchgefühl so erklären, dass das Bauchgefühl versteht, was ich möchte und dazu noch positive Bewertungsgefühle schickt. Dann klappt es.

Das Synvisc®-Training hält hierfür zwei Werkzeuge für Sie bereit:

  1. ein Motto in der Bauchsprache
  2. die Wenn-Dann Pläne

E-Mail Arthrose - Beratungshotline

0800-4477330
(gebührenfrei)

Dr. med. Axel Schulz, Genzyme GmbH
Dr. med. Axel Schulz, Genzyme GmbH

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