Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention empfiehlt Aquajogging bei Arthrose des Knie-, Hüft- und Schultergelenks sowie bei verschleißbedingten Erkrankungen der Lendenwirbelsäule. Da sich das Körpergewicht im Wasser um 90 % reduziert, ist es ein idealer Sport für Menschen mit Gelenkproblemen. Anfangs waren es nur verletzte Spitzensportler, die durch Aquajogging wieder fit gemacht wurden. Doch mittlerweile laufen auch viele Arthrosepatienten durch die Schwimmbecken, für die Sport aufgrund der Schmerzen in den Gelenken jahrelang unmöglich war.
Pack die Badehose ein
Die Ausrüstung ist denkbar einfach: Es reichen Badebekleidung und ein Schaumstoffgürtel, der um die Taille geschnallt wird. Manche „Wasserläufer" tragen alternativ eine Neopren-Weste oder benutzen eine sogenannte „Poolnudel". Das sind Schwimmhilfen aus Schaumstoff, wie man sie im Schwimmbad ausleihen kann. All diese Hilfsmittel geben den nötigen Auftrieb und sorgen dafür, dass der Läufer im Wasser schwebt. Die Grundbewegungen beim Joggen im Wasser sind genau wie an Land: Der Läufer setzt einen Fuß vor den anderen und schwingt dabei mit seinen Armen mit. Das Besondere im Wasser: Jede Armbewegung und jeder Schritt werden durch den Wasserwiderstand gebremst. Der Widerstand passt sich den Bewegungen an. Laufen Sie schnell, ist er größer, gehen Sie es eher ruhig an, nimmt er ab. So können Sie die Belastung beim Aquajogging individuell regulieren.
Aquajogging: Sanftes Training von Kopf bis Fuß