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Mit ausgewogener Ernährung wieder zurück ins Gleichgewicht

Chronische Entzündungen, Schmerzen, Steifheit und Bewegungs-einschränkungen in den Gelenken - die Probleme, mit denen Arthrosepatienten zu kämpfen haben, sind vielfältig und im Alltag oft eine große Belastung. Klar, dass Betroffene da schon einmal „sauer" werden.

Es gibt Hinweise darauf, dass eine Übersäuerung des Körpers arthrotische Veränderungen begünstigen kann. Wichtig für Patienten: Das Säure-Basen-Gleichgewicht des Körpers zu unterstützen. Eine vollwertige Ernährung aus ungesättigten Fettsäuren, Proteinen und guten Kohlenhydraten sowie Vitaminen kann hier helfen. Lebensmittel wie Obst, Gemüse, magerer Fisch sowie Dinkel und Vollkorn gehören da auf jeden Fall auf den Speiseplan. Um den Körper effektiv zu entsäuern, helfen zudem spezielle Basentees. Auf säurebildende Lebensmittel sollte bei Arthrose möglichst verzichtet werden. Dazu gehören zum Beispiel Milchprodukte, Fleisch, Zucker und Kaffee. Aber auch Alkohol, der dem Körper wichtige Vitamine entzieht, sollte gemieden werden. Ebenfalls keine große Hilfe bei der Entsäuerung sind gesättigte Fettsäuren in beispielsweise Eigelb, Nüssen, fettem Fisch und Butter.

Eine weitere Methode gegen die Übersäuerung des Körpers ist Bewegung: Bei körperlicher Anstrengung atmet man tiefer und fördert so den Abtransport von Kohlendioxid. Darüber hinaus kurbelt das Schwitzen, auch in der Sauna, die Säureausscheidung über die Haut an. Zu guter Letzt hilft Sport dabei, das Gewicht und damit den Druck auf die schmerzenden Gelenke zu reduzieren. Aber immer daran denken: Ausreichend neutrale Flüssigkeit wie Wasser ohne Kohlensäure oder Fruchtsaftschorlen zu trinken, hilft Säure über die Nieren auszuscheiden.

Quelle: www.medizininfo.com

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Gemeinschaftspraxis Dr. med. Merklin und Dr. med. Eisele, Aalen
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