Wenn jetzt die Wandersaison wieder beginnt, müssen gehlustige Arthrosepatienten nicht zu Hause bleiben, sondern dürfen ruhig ihre Wanderschuhe schnüren. Denn Gelenkverschleiß und Wandern schließen sich nicht aus. Generell ist Bewegung bei Arthrose ein wichtiger Baustein der Therapie, da sie dafür sorgt, dass der Gelenkknorpel besser mit Nährstoffen versorgt wird und außerdem die Kraft der stützenden Muskulatur sowie Beweglichkeit und Koordination verbessert. Allerdings sollten gelenkschonende Sportarten gewählt werden. Und zu diesen kann auch das Wandern gehören, sofern man einige Regeln beachtet:
So sollte man auf jeden Fall gute, knöchelhohe Wanderschuhe mit rutschfester Profilsohle tragen, die Ausrutschen, Stürze und damit verbundene Extrembelastungen der Gelenke vermeiden. Gerade wer ungeübt oder über den Winter „eingerostet" ist, beginnt am besten mit kürzeren Strecken in ebenem Gelände. Wander- oder Trekkingstöcke geben zusätzlich Halt und entlasten nicht nur Knie- und Hüftgelenke, sondern auch die Wirbelsäule.
Sogar Bergwandern in mäßig steilem Gelände ist für Arthrosepatienten möglich. Da Bergabgehen aber die Kniegelenke selbst bei Gesunden sehr stark belastet, sollte man längere Abstiege unbedingt vermeiden. Besser den Berg gemächlich erklimmen und nach dem Gipfelfoto für den Rückweg die bequeme Seilbahn nehmen.
Hilfe für die Knie können bei längeren Fußmärschen auch spezielle Tapes und Bandagen bieten. Kurzfristig auftretende Arthrose-Schmerzen können mit sogenannten NSAR (z.B. Diclofenac, Ibuprofen)behandelt werden. Eine langanhaltende Verbesserung bei Knie- und Hüftgelenksarthrose kann durch Injektionen mit hochmolekularer, vernetzter Hyaluronsäure (z.B. Synvisc) direkt in die Gelenke erzielt werden. Sie sorgt für gute „Schmierung", wodurch Schmerzen gelindert und die Knorpel vor weiterem Abbau geschützt werden.
Weitere Informationen zur Therapie mit Synvisc findet man unter www.synvisc.de.