Weihnachtsgewürze - schmackhaft und gesund
Die Adventszeit ist ein echtes Fest für die Sinne. Grund dafür sind Anis, Vanille, Kardamom und Co. Diese aromatischen Weihnachtsgewürze duften nicht nur herrlich weihnachtlich und verleihen Lebkuchen und Glühwein ihren einzigartigen Geschmack. Viele Gewürze sind in der Volksmedizin seit jeher als Heilmittel bekannt und werden auch heute noch gegen allerlei Wehwehchen eingesetzt.
Zimt - der Klassiker
- Hilft bei leichten, krampfartigen Verdauungsbeschwerden und Völlegefühl, regt den Appetit an, hemmt das Wachstum von Bakterien und Pilzen und steigert die Durchblutung.
- Beliebt bei Gebäck (z. B. Zimtsterne, Lebkuchen), Tees, Milchreis, Glühwein, aber auch bei herzhaften Gerichten wie Gulasch und Eintöpfen. In der indischen Küche und in der Weihnachtsbäckerei unverzichtbar.
- Achtung: Kaufen Sie Zimt aus Ceylon. Der günstigere Cassia-Zimt enthält Cumarin, das die Leber schädigen kann. Deshalb sollten kleine Kinder nicht zu viele Zimtsterne zu sich nehmen.
Anis - süß und würzig wie Lakritze
- Wird aufgrund seiner schleimlösenden Wirkung als Hustenmittel verwendet. Wirkt gegen Krämpfe und Blähungen, vernichtet sogar schädliche Bakterien im Mund und sorgt damit für einen guten Atem.
- Veredelt Bonbons, Tees und Liköre (z. B. Raki und Ouzo). Ebenfalls in Brot und Backwaren, Lebkuchen und indischen Currys enthalten.
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Dr. med. Gerrit Bonacker, Wetzlar